Äpfel pflücken: Mehr als nur eine schöne Freizeitbeschäftigung

Auf den ersten Blick könnte es so aussehen, als würde man einfach nur Äpfel pflücken. Aber wenn man genauer hinschaut, steckt viel mehr dahinter, vor allem, wenn es um unser Portemonnaie geht.

Wer Äpfel selbst pflückt, muss keine im Supermarkt kaufen. Das spart nicht nur Geld, sondern bringt auch jede Menge Spaß und gute Laune mit sich.

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Warum selbst pflücken?

Selbstgepflückte Äpfel sind nicht nur kostenlos, sondern auch unglaublich vielseitig. Wenn du einmal selbst geerntet hast, wirst du schnell merken, wie viele Möglichkeiten es gibt, die Früchte zu verarbeiten und haltbar zu machen. Aus frischen Äpfeln kannst du zum Beispiel Apfelmus kochen, das sich wunderbar als Dessert oder als Zutat für verschiedene Gerichte eignet. Auch getrocknete Apfelscheiben sind eine leckere und gesunde Knabberei für zwischendurch. Wenn du die Äpfel an einem kühlen, dunklen Ort lagerst, bleiben sie sogar monatelang frisch.

„Aber ich habe keinen Apfelbaum…“

Keine Sorge, dafür gibt es eine Lösung! Vielleicht hast du Freunde oder Nachbarn, die einen Garten haben. Oft sind sie dankbar, wenn jemand beim Ernten hilft, weil sie selbst nicht alles verwerten können. Als kleines Dankeschön kannst du ihnen später etwas von dem Selbstgemachten abgeben.

eigene Apfelernte
Bildquelle: Sven Hatesur

Und wenn du niemanden kennst, der einen Obstbaum hat, gibt es noch eine andere Möglichkeit: Schau doch mal auf mundraub.org. Diese Webseite bietet eine interaktive Karte, auf der viele frei zugängliche Obstbäume und Sträucher in deiner Umgebung verzeichnet sind. Egal, ob du Äpfel, Beeren, Nüsse oder anderes Obst suchst – dort wirst du sicher fündig. Viele der Früchte kannst du wunderbar zu Marmeladen, Gelees oder Kompott verarbeiten.

Kreative Ideen für deine Apfelernte

Um dir zu zeigen, wie vielseitig Äpfel sein können, habe ich hier zwei einfache Rezepte für dich, die du unbedingt ausprobieren solltest:

Zutaten:

  • 1 kg Äpfel
  • 200 ml Wasser
  • 50-100 g Zucker (je nach Geschmack)
  • 1 TL Zimt (optional)

Zubereitung:

Fülle das fertige Apfelmus in saubere Gläser und verschließe sie sofort. Das Mus hält sich im Kühlschrank etwa eine Woche, in sterilisierten Gläsern mehrere Monate.

Schäle die Äpfel, entkerne sie und schneide sie in kleine Stücke.

Gib die Apfelstücke zusammen mit dem Wasser in einen großen Topf.

Koche die Äpfel bei mittlerer Hitze, bis sie weich sind (etwa 15-20 Minuten).

Püriere die Äpfel mit einem Stabmixer* oder einer Gabel.

Schmecke das Apfelmus mit Zucker und Zimt ab.

Zutaten:

  • 5-6 Äpfel
  • Zitronensaft

Zubereitung:

Bewahre die getrockneten Apfelringe in einem luftdichten Behälter auf – so halten sie sich mehrere Monate und sind ein toller Snack für zwischendurch.

Wasche die Äpfel gut ab und schneide sie in dünne Ringe. Du kannst die Schale dranlassen, das gibt extra Geschmack.

Beträufle die Apfelringe mit etwas Zitronensaft, damit sie nicht braun werden.

Lege die Ringe auf ein Backblech und lasse sie bei 80-100 °C im Ofen etwa 4-6 Stunden trocknen. Lass die Ofentür einen kleinen Spalt offen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Die Apfelringe sind fertig, wenn sie schön trocken und biegsam sind.

Zutaten:

  • 150 g Zucker
  • 150 g weiche Butter
  • 3 Eier
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver*
  • 1 Prise Salz
  • 3–4 Äpfel
  • etwas Zitronensaft
  • Zimt & Zucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Butter und Zucker cremig rühren, Eier einzeln unterrühren.

Mehl, Backpulver und Salz dazugeben, kurz verrühren.

Teig in eine gefettete Springform (26 cm) geben.

Äpfel schälen, in Spalten schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln und fächerartig auf den Teig legen.

Mit Zimt und Zucker bestreuen.

Ca. 40–45 Minuten backen.

Fazit: Kreativität zahlt sich aus

Wie du siehst, gibt es viele Möglichkeiten, um mit selbst gepflückten Äpfeln Geld zu sparen und gleichzeitig gesunde, leckere Lebensmittel herzustellen. Es braucht nur ein wenig Kreativität und vielleicht auch die Unterstützung von Freunden oder Nachbarn. Nutze die Ressourcen, die dir zur Verfügung stehen, sei es in deinem eigenen Garten oder durch das Teilen von Ernteerträgen. Selberpflücken macht nicht nur Spaß, sondern gibt dir auch das Gefühl, etwas Wertvolles geschaffen zu haben. Und wer weiß, vielleicht entdeckst du dabei eine neue Leidenschaft für das Einkochen und Haltbarmachen von Lebensmitteln.